Die Lesben und Schwulen in der Union (LSU) zeigen sich schockiert über das Ausmaß des Überfalls und Amoklaufs auf einen Club für Lesben, Schwule und Transpersonen in Orlando (FL), bei dem mindestens 50 unschuldige Menschen erschossen und weitere 50 Personen zum Teil schwer verletzt worden sind. „Das macht mich fassungslos“, so die Regionalvorsitzende Ost der LSU, Alina Gloger, in einer ersten Stellungnahme und weiter „ich hätte so etwas nicht für möglich gehalten.“ Die LSU ist in dieser Stunde bei den Hinterbliebenen, den Familien und Freunden der Opfer. Vorschnelle Urteile sind jetzt fehl am Platz. Zunächst müssen die Hintergründe der Bluttat aufgeklärt werden. Nach übereinstimmenden US-Medienberichten soll es sich bei dem Täter um einen amerikanischen Staatsbürger mit afghanischen Eltern handeln. Noch ist unklar, ob es sich um einen Terrorakt oder islamistischen Angriff auf die freie Bürgergesellschaft gehandelt hat. Dies muss nun dringend aufgeklärt werden. Zugleich beobachtet die LSU aber eine zunehmende Enthemmung und Entladung von Gewalt gegen wie auch immer geartete oder vermutete Minderheiten. Die LSBTI-Gemeinschaft müsse jetzt zusammenhalten und ihre Werte und Freiheiten gemeinsam verteidigen. „Es kann keine Toleranz mit Intoleranten geben!“, unterstrich Gloger abschließend mit Verweis auf das Islam-Papier der LSU.

Presseartikel: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/usa-unbekannter-schiesst-in-florida-im-club-um-sich-a-1097160.html

In Berlin an der Botschaft der USA und in Leipzig am Generalkonsulat der USA nahmen wir an den Schweigeminuten teil.

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