Der Verband der Lesben- und Schwulen in der Union (LSU) hat auf seiner Vorstandssitzung am Samstag, den 30.09.2017 Charline Köhler als Landessprecherin für das Bundesland Thüringen berufen.

Charline Köhler wird ab sofort das Bundesland Thüringen im Regionalvorstand Ost vertreten. Die Berufung zur Landessprecherin ist für die 22-jährige Sozialpädagogin Startschuss für größere Projekte. „Ich danke dem Regionalvorstand Ost für das große Vertrauen“, erklärt Köhler im Anschluss an die Sitzung.

„Die neue Aufgabe ist für mein Team und mich der Startschuss zur vielen spannenden Projekten.“ Bereits am 16. September hat das Team um die neue Landessprecherin am Christopher Street Day in Weimar teilgenommen. Aber die Pläne Köhlers gehen weit über reine Infostände und CSD-Teilnahmen hinaus. „Es gibt noch immer große Vorurteile und Missverständnisse gegenüber der LGBTI – Gemeinschaft. Wir treten in Thüringen an, um zu informieren, diskutieren aber auch in die eigene Partei hineinzuwirken. Deshalb ist die Gründung eines eigenen Landesverbands der nächste Schritt“, erläutert Köhler. „Wir verstehen uns als Forum, Interessenvertretung aber auch als Fürsprecher für LGBTI-Rechte in der Union.“

Regionalvorsitzender Alexander Paul ist begeistert. „Die Mitglieder des Regionalvorstands und ich kennen Charline Köhler als eine kreative und engagierte Mitstreiterin für Toleranz. Ihre Ideen, ihr Netzwerk und ihr Team sind eine Bereicherung für die LSU Ost in den neuen Bundesländern. Wir freuen uns auf den neuen Landesverband und auf viele spannende Projekte und eine Erfolgreiche Zusammenarbeit im grünen Herz Deutschlands.“